Angelsportverein Werne - Lippetal e. V.

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Spinner

Der Spinner gab der bekannten Kunstköderangelei seinen Namen. Spinner unterscheiden sich von Blinkern dadurch, dass sich beim Spinner das Spinnerblatt um eine Metallachse dreht. Auch diese Köder gibt es in verschiedenen Größen, Gewichten und Farben. Sie sind in den meisten Fällen komplett aus Metall gefertigt, es gibt jedoch auch Spinner, wo einige Bauteile aus nicht metallischen Werkstoffen bestehen, z. B. können Spinnerblätter auch aus Perlmutt gefertigt sein. Spinner werden mit der Angelrute ausgeworfen und es wird, sobald der Köder ins Wasser eintaucht, mit dem Einkurbeln begonnen. Durch Anheben und Senken der Rutenspitze während des Einziehens vollführt der Köder unter Wasser eine wellenförmige Bewegung. Durch die Rotation des Blattes werden Druckwellen erzeugt, die den Raubfisch zum Anbiss reizen sollen.

Spinner mit verschiedenen Größen, Farben und Gewichten.

Unten links ist ein Spinner mit einem Blatt aus Perlmutt zu sehen.

Von Bedeutung ist auch die Form des Spinnerblattes. Ein schmales Blatt dreht sich enger um die Spinnerachse, als ein breites Blatt. Dadurch bedingt, gibt ein breites Blatt dem Köder mehr Auftrieb, als ein schmales Blatt. Daher sollte man für das Spinnfischen in größeren Tiefen Spinner mit schmalen Blättern verwenden. Spinner, die sich weit werfen lassen und die auch schon beim Abtauchen in Aktion treten, sind Bleikopfspinner.

 
Bleikopfspinner: Deutlich zu sehen ist der dem Spinnerblatt vorgeschaltete Bleikopf.